Höhepunkt sind die Spetzbouve Intime Baratmosphäre bei der Ersten Großen Brander. Polonaisen am Abend.
 Im Ellerhof herrschte bei der Ersten Großen Brander eine tolle karnevalistische Stimmung. Foto: Kurt Bauer
Von Gerd Simons Aachen. Tolle Fastelovvendsstimmung herrschte bei der Gala-Sitzung der Ersten Großen Brander KG. Die Bühne im Ellerhof war im Stil einer kleinen intimen Bar hergerichtet, und in dieser Stimmung funktionierte perfekt das feine Karnevalsprogramm, das der langjährige Programmgestalter Wolfgang Müller in Zusammenarbeit mit Thomas Wolski zusammengestellt hatte. Die Spetzbouve fühlen sich in vielen Rollen wohl – auch in der Rolle des Anheizers. Höhepunkt eines jeden Auftritts der „Spetzbouve“ ist der Gassenhauer „Der Puff ist pleite“. Dann ziehen Polonaisen durch den Saal. Diese gute Stimmung passte perfekt zum „Knubbelisch vom Klingelpütz“. Ralf Koblich ist ein Kölner Büttenredner mit Herz, der als Justizbeamter seine Erlebnisse im Knastalltag wirkungsvoll in seinen Reden verarbeitet. Schwarz-gelbes Bild Im Anschluss daran marschierte die Stadtwache Oecher Börjerwehr mit großem Besteck in Brands guter Stube auf und malte ein stimmungsvolles schwarz-gelbes Bild mit schottischen Mustern auf der Bühne des Ellerhofs. Die munteren Sangesbrüder De Jonge vajjen Beverau genießen jeden Auftritt auf ihrer Abschiedstour durch den Aachener Karneval und diese Mischung aus purer Freude und schon jetzt einsetzender Wehmut reißt jeden Karnevalisten mit Herz mit. So auch die bunt kostümiertern Gäste der Sitzung, die begeistert schunkelten. Wunderbar an diesem kurzweiligen närrischen Gala-Abend auch Präsident Walter Logen, der launisch-spritzig durch das Programm führte. Zum Finale zogen das Öcher Dreigestirn Josef, Jupp und Jüppchen auf, die Stimmungssänger „De Froende“ mit Kölschen Hits und der Brander Bürgerprinz Ingo I., der euphorisch gefeiert wurde. |